05.12.2018

Warum die FIFA mit einem schlechten Image zu kämpfen hat – Sponsoren springen weiter ab!

Der Fußballweltverband FIFA steht schon seit Jahren in heftiger Kritik. So hat FIFA-Chef Gianni Infantino weiterhin mit einer großen Herausforderung zu kämpfen. Der Weltverband des Profi-Fußballs hat einen gewaltigen Imageschaden. Dieser kommt nicht von ungefähr, wenn man an die Jahre der Regentschaft unter dem Schweizer Joseph Blatter zurückdenkt. 

Intrigen, Manipulationen und Skandale beherrschten über Jahre die Schlagzeilen der Medien, wenn über die Machenschaften der FIFA berichtet wurde. Die Vergabe von Großereignissen wie der Weltmeisterschaft in Deutschland oder Austragung in Russland 2018 sowie der kommenden Weltmeisterschaft 2022 in Katar haben durch enthüllte Berichte einen schlechten Beigeschmack bekommen. Die FIFA sieht sich weiterhin einem großen Problem gegenüber. Denn es müssen mehr Gelder gesammelt werden, damit der Verband allen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen aus Austräger der Weltmeisterschaften und Europameisterschaften nachkommen kann. Doch der FIFA laufen die Sponsoren weg, so dass die Finanzierung der Großevents auf der Kippe stehen könnten. Immer mehr große Sponsoren haben nach den neusten Skandalen der FIFA den Vertrag mit dem Fußballweltverband aufgelöst. Die FIFA steht sich einer ungewissen Zukunft gegenüber und hat deshalb mehrere Kampagnen ins Leben gerufen, um das schlechte Image aufzupolieren. Wir haben Ihnen einen Überblick über Auswirkungen des schlechten Images der FIFA zusammengefasst. Dabei erfahren Sie, warum so viele Sponsoren sich von der FIFA abgewendet haben und was die FIFA unternehmen möchte, um die schlechte Reputation zu verbessern. 

Große Sponsorenverträge sind ausgelaufen und wurden nicht verlängert

Durch das schlechte Image der FIFA hat der Fußballverband vor allem finanziell zu leiden. Schon im Jahre 2014 konnten die auslaufenden Sponsorenverträge der Unternehmen Emirates und Sony nicht mehr verlängert werden. Dies bedeutet finanzielle Einbußen von circa 40 Millionen US-Dollar pro Jahr. Auch im Jahr 2015 sprangen mit Castrol, Johnson und Continental drei große Unternehmen ab und verzichteten auf eine Verlängerung ihrer Sponsorenverträge. Hier gingen der FIFA aufgrund von Imageschäden circa 25 Millionen US-Dollar durch die Lappen. 

Warum Sponsoren so wichtig für die FIFA sind

Mit den Sponsorenverträgen werden Großveranstaltungen wie einer Welt- oder Europameisterschaft finanziert. Finanzschwache Länder erhalten von FIFA Finanzspritzen, um die Infrastruktur eines Landes für die kommenden Menschenmassen auszubauen. Hier hat sich die FIFA wegen verschiedener Affären rund um die Stimmabgabe bei der Verlosung für die Ausrichtung des Turnier 2022 in Katar sehr verdächtig gemacht. 

Das schlechte Image der FIFA hat seine Gründe

Unter fast unmenschlichen Bedingungen werden die Bauarbeiten in Katar auf das kommende Großereignis, der Weltmeisterschaft 2022, vorangetrieben. Katar ist auf der Fußball-Landkarte fast nicht existent, so dass alle Stadien in Katar ausschließlich für die Weltmeisterschaft gebaut und grundlegend modernisiert werden. 

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