25.06.2018

Einfach erklärt – Fußballbegriffe

Die 21. Fußballweltmeisterschaft 2018 ist in vollem Gang und in aller Munde. Täglich gibt es neue Schlagzeilen rund um das Leder, um Mannschaften und Spieler. Diskutiert wird in Deutschland ohnehin gerne – um die Aufstellung der Mannschaft, um Neuerungen wie Videobeweis und natürlich um Tore. Es wird debattiert, bis der Mannschaftsarzt kommt. Selbst Themen, die nichts mit Fußball zu tun haben sind hochinteressant wie beispielsweise die Tätowierungssucht oder das Aussterben der klassischen schwarzen Fußballschuhe und des Trikots mit Nationalfarben. Wenn aber von einer Zuckerflanke, einer Blutgrätsche oder von einer Notbremse die Rede ist, verstehen manche nur noch Bahnhof. Für alle, die mit Wissen bei der nächsten Diskussion glänzen wollen, hier die Aufklärung:

Fliegenfänger

Ein Keeper wird als Fliegenfänger bezeichnet, wenn er zu viele Bälle durchlässt. Der Begriff kommt daher, dass sich bekanntlich Fliegen sehr schlecht fangen lassen und sie deshalb dauernd ins Tor fliegen würden. In der Praxis kommt es oft vor, dass ein Torwart seine Torlinie verlässt, um nach vorne ins Spielfeld zu laufen und eine Flanke abfängt. Greift er daneben, kann der Gegner in das leere Tor schießen. Wer so als Keeper offensiv spielen möchte, um die Bälle zu entschärfen, dem gelingt meistens leider nur das Gegenteil.

Notbremse

Die Notbremse ist eine Aktion, bei der der Spieler ein absichtliches Foul begeht, um eine klare Torchance des Gegners zu verhindern. Häufig bremst so der Abwehrspieler den Stürmer des Gegners, zieht also die „Notbremse“, kassiert die Rote Karte und muss den Platz verlassen.

Blutgrätsche

Wenn der Gegner auf brutale Weise gestoppt und zu Boden gestreckt wird, nennt man das Blutgrätsche. Durch ein solches Foul wird absichtlich die Gesundheit des Gegners aufs Spiel gesetzt und dafür gibt es natürlich die Rote Karte vom Schiri. Wettfans sehen eine Blutgrätsche nicht gern. Meistens muss der Spieler vom Platz und gefährdet das Ergebnis, dass getippt wurde. Aber möglich ist alles – gerade beim Fußball. Deshalb sind Sportwetten eine immer spannende Angelegenheit, die sich Fußballfans nicht entgehen lassen. Passende Buchmacher für erfolgreiche Wettscheine findet man beispielsweise unter www.sportwetten.net.

Fallrückzieher

Spektakulärer kann man kaum ein Tor erzielen. Der Fallrückzieher ist immer ein Hingucker und ein Highlight im Spiel, besonders wenn der Ball natürlich im Tor landet. Der Spieler steht meistens mit dem Rücken zum Spielgeschehen, er lässt sich dann nach hinten fallen, trifft den Ball in der Luft, der dann ins Tor geht. 

Schwalbe

Diesen Begriff hört man bei fast jedem Spiel und es ist ein bewusstes Hinfallen, nachdem er entweder gar nicht oder nur leicht vom Gegner berührt wurde. Der Spieler will mit der Schwalbe provozieren, dass der Gegenspieler vom Schiri eine Strafe bekommt. Das geht nicht immer auf. Spieler, die das zu dramatisch mit Schmerz verzerrtem Gesicht und viel zu häufig tun, werden schon mal „Schwalbenkönig " genannt.

Zuckerflanke

Wer einen präzisen Pass auf dem Rasen spielt, zeigt nicht nur viel Erfahrung und Können, sondern mit der Zuckerflanke ermöglicht er gute Torchancen. Das ist der Fall, wenn ein solcher Pass aus dem Mittelfeld heraus direkt dem vor dem Tor stehenden Stürmer zugespielt wird.  

Bananenflanke

Diese raumgreifende Technik nutzen Spieler mit dem Schuss eines Balles von einem Ende des Spielfeldes weit in die Mitte, um den Ball so nahe wie möglich vor das gegnerische Tor zu bringen. Die Hoffnung liegt dann auf einen zielsicheren Torschuss. Kommt der Ball mit besonders viel Effet, spricht man von einer Bananenflanke.

Goalgetter

Fußballfans vergeben den Begriff Goalgetter an Spieler, die als Torgaranten gelten. Ein solcher Kicker ist in der Lage, das Spiel im Alleingang zu entscheiden. Einer der beliebtesten und bekanntesten Goalgetter war Gerd Müller.

Abstaubertor

Ein Abstaubertor kommt zustande, wenn beispielsweise ein Mittelfeldspieler auf ein Tor schießt, der Keeper ihn aber abwehren kann und der Stürmer den zurückfallenden Ball ins Tor schießt. Meistens nutzt ein Stürmer seine Torchance und erzielt einen Treffer, während der Keeper nach dessen Abwehr noch auf dem Boden liegt. Wenn die Mitspieler gute Vorarbeit leisten, dann braucht der Stürmer nur einfach das Bein so hinhalten, dass der Ball sich wie von selbst regelrecht ins Tor „schiebt“. Ein Abstaubertor kommt auch ins Gespräch, wenn ein Spieler die gegnerischen Verteidiger ausspielt, um den Torhüter aus der Deckung zu locken. Der Stürmer oder Mitspieler, der den Ball dann bekommt, schießt ihn in das leere Tor. Als Spieler braucht man für ein Abstaubertor lediglich am richtigen Platz und vor allem zur richtigen Zeit zu stehen: Dann gilt nur noch schnell reagieren und schießen.

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