10.07.2017

Warum der 12. Mann so Wichtig Ist

Was wäre ein Fußballteam eigentlich ohne seine Fans? Mal abgesehen davon, dass es letztendlich die Fans sind, die das Spiel finanzieren, sind sie auch diejenigen, die im Stadion richtig Stimmung machen, wenn sie ihre Teams leidenschaftlich und lauthals anfeuern. Auch die deutsche Nationalmannschaft konnte bereits so einige wichtige Spiele während der Nachspielzeit für sich entscheiden, weil sie so gut von ihren Fans unterstützt wurde. 

Mittlerweile werden sogar spezielle Fanturniere, wie zum Beispiel das “12th Player Tournament for Football Fan Associations”, welches von der Aspire Zone Foundation (AZF) ins Leben gerufen wurde, organisiert. Auch einige Online-Casinos bieten heutzutage Spiele an, die speziell für Fußballfans entworfen wurden, wie zum Beispiel Football Fans, Football Star und Football Carnival, um einige davon zu nennen. 

Die Klubs mit den besten und meisten Fans

Doch welche Mannschaft hat die besten Fans? Laut einer Umfrage von Eurosport hat Sporting Lissabon die beste Fangemeinschaft in Europa. Auf den zweiten Platz schaffte es Spartak Moskau und den dritten Platz belegte Benfica Lissabon. Die Fans des französischen Vereins AS Saint-Étienne sind auf Platz vier und Unterstützer des griechischen Vereins Olympiacos auf Platz 5.

In Deutschland hat laut der Umfrage der BVB 09 die besten Fans. Europaweit belegten die Dortmunder Fans immerhin den 6. Platz. Ebenfalls in die internationale Rangliste schafften es der FC Schalke 04 (12. Platz) und der FC Bayern München (13. Platz).

Doch die “besten Fans” ist nicht mit den “meisten Fans” gleichzusetzen. Geht man von den Facebook-Likes aus, dann ist der FC Barcelona die Mannschaft mit der größten Anhängerschaft. Die zweitgrößte Fangemeinde hat Real Madrid, gefolgt von Manchester United, Chelsea, Arsenal und dem AC Mailand. Platz 7 wird von Liverpool belegt und auf dem 8. Platz ist die erste deutsche Mannschaft zu finden - der FC Bayern München. 

Warum sind Fans so wichtig?

Natürlich brauchen die Klubs ihre Fans, um Geld zu verdienen. Immerhin sind es die Fans, die die Stadien füllen und Fanartikel kaufen. Doch es steckt noch mehr dahinter. Julia Ebert, die Fanbeauftragte von Werder Bremen, spricht von einem “Gemeinschaftsgefühl” zwischen Fans und Spielern. Denn wenn die Fans hinter einem stehen, dann steigert das natürlich auch das Selbstvertrauen und somit die Leistungen der Spieler. 

Was macht das deutsche Modell so besonders?

In der deutschen Fußball-Liga gilt die sogenannte 50+1-Regel. Diese besagt, dass Kapitalanleger die Stimmenmehrheit bei Kapitalgesellschaften nicht übernehmen können. Die Mehrheit des Kapitals darf sich jedoch in Besitz von privaten Investoren, wobei es sich dabei häufig um Fans handelt, befinden. Auf diese Weise verlieren die Klubs ihre Fans nie aus den Augen und Ticketpreise bleiben bezahlbar.

In Deutschland stehen die Fans wegen der 50+1-Regel besonders im Mittelpunkt der Mannschaften. Und das ist auch gut so, denn letztendlich findet jedes professionelle Fußballspiel für die Fans statt. Aus diesem Grund sollte die Wichtigkeit des sogenannten “12. Mannes” niemals unterschätzt werden. Denn nur dank den Fans können Fußballspiele zu echten “Sommermärchen” für eine ganze Nation werden.  

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